Elektrolyte wie Magnesium, Natriumchlorid, Kalzium und Kalium braucht der Mensch nicht nur nach einem Alkoholkater oder in der Schwangerschaft, sondern in großem Maß auch beim Sport. Sie steuern den Stoffwechsel und den Energiehaushalt im Körper.
Gerade im Stress, bei Regelbeschwerden oder in der Schwangerschaft sind sie Mangelware. Wer dann noch Sport treibt, kann bei unausgewogener Ernährung Muskelkrämpfe riskieren. Der Mensch scheidet ohnehin über den Darm, den Urin und den Schweiß Tag für Tag aufgenommene Elektrolyte wieder aus. Bei Frauen nimmt dieser Prozess in den Wechseljahren im Übrigen noch einmal zu.
Beim Kochen können selbst in gesundem Gemüse Elektrolyte verloren gehen, deshalb ist schonendes Garen besser. Wer viel Sport treibt, sollte keine einseitigen Diäten oder Fastenkuren anwenden.
Die beste Beratung gibt es individuell bei kompetenten Fitness- und Ernährungsberatern, die einen passenden Bewegungs- und Ernährungsplan erstellen. Die Zeit und das Geld sind eine sinnvolle Investition in die Gesundheitsvorsorge, damit Sport nicht zum Mord wird.
Nahrungsergänzung ist keine Dauerlösung. Besser ist eine angepasste Ernährungsumstellung beim Sport als Therapie gegen Stress oder Übergewicht. Sinnvoll ist aber in jedem Fall ein ganz natürlicher Elektrolytelieferant, ein echter Klassiker: Apfelsaftschorle. Auch isotonische Getränke sind empfehlenswert – vor, während und nach dem Sport. Eine Überdosis Elektrolyte ist dabei ungefährlich. Was der Körper nicht braucht, scheidet er mit einer gesunden Niere rasch wieder aus.
Autor: Henryk Balkow
Fotos: DAK / Shutterstock
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