Das Gesundheitssystem des Ayurveda ist über 3500 Jahre alt. Ein wichtiger Teil davon ist die gesunde Lebensweise und Ernährung. Ayurvedische Küche ist vegetarisch und benutzt eine Vielzahl von Gewürzen, um die drei Lebensenergien (Doschas) auszugleichen und Selbstheilungskräfte im Körper zu aktivieren. Hier bekommen Sie eine Rezeptidee.
Zubereitungszeit: circa 90 Minuten
Warnung: Die Mischung von Gewürzen ist für die konvetionellen deutschen Gaumen und Nasen eher unbekannt und muss nicht in jedem Fall Zuspruch finden.
Wer aber gern mal exotische Geschmäcker ausprobieren möchte, dem sei dieses Rezept empfohlen.
Die Mungbohnen können zwar auch normal getrocknet verwendet werden, doch bietet es sich an die Mungbohnen vorher keimen zu lassen. So erhalten sie Vitalität und besseren Geschmack. Dazu weichen Sie die Bohnen ca. 1,5 bis 2 Tage vorher für einen halben Tag in Wasser ein. Dann geben Sie die Bohnen in ein großes (Nudel-) Sieb und duschen die Bohnen drei Mal täglich mit frischem Wasser ab, da sie viel Feuchtigkeit brauchen.

Wenn die Bohnen keimen, verdoppeln sie ihr Volumen. Die Sprossen können ab 1mm bis 5mm Länge verwendet werden, sollten aber nicht länger als einen Zentimeter lang werden. Dann haben sie noch eine natürliche Süße. Ab zwei Zentimeter werden sie dann etwas bitter (verdirbt das ganze Essen!). Für sechs Personen reichen zwei Tassen Bohnen. Mehr Bohnen zusammen keimen schneller, da sie anscheinend viel Wärme entwickeln.
Für ein besseres Ergebnis kann der Reis vorher für ca. 20 Minuten in normal temperiertem Wasser eingelegt werden. Des Weiteren sollten 20 Minuten vor der Zubereitung ein paar (2-4) Safranfäden in ein Glas Wasser eingelegt werden.

1. Gewürze kleinmörsern
2. 2 EL Ghee (oder Butterschmalz) erhitzen
3. Senfkörner und die Gewürze anbraten (nicht zu lang, nicht zu heiß), bis sich ein gutes Aroma entfaltet
4. Möhren hinzugeben, verrühren und kurz köcheln lassen
5. Bohnen und anderes Gemüse hinzugeben und alles gut verrühren



6. 2 -3 Minuten braten, bis sich das Fett überall verteilt hat
7. einen halben Liter Wasser dazugeben und vorsichtig köcheln lassen
8. ab und zu umrühren und bei Bedarf mehr Wasser dazugeben
9. bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen (ca. 30 – 45 min)
• Wenn länger gekocht wird, wird das Gemüse weicher und leichter bekömmlich. Bei zu großer Hitze gehen gute Bestandteile im Gemüse kaputt. Daher nur sehr vorsichtig köcheln lassen.
• Salz später hinzugeben. Dies bewirkt, dass Hülsenfrüchte nicht mehr weicher werden.
• Kurkuma erst mit dem Gemüse und den Bohnen hinzugeben, da dieses sonst im Fett verbrennt. Es muss aber kochen, um seine Wirkung zu entfalten und nicht unbekömmlich zu sein.
(Reste vom Essen können kalt gestellt werden und schmecken auch am nächsten Tag noch sehr gut!)
1. 1 EL Ghee erhitzen (oder Butterschmalz)
2. auf Wunsch Gewürze hinzugeben und kurz anbraten, bis sich ein gutes Aroma entfaltet
3. Reis hinzugeben und solange verrühren, bis das ganze Fett verteilt ist und der Reis glasig wird
4. Safranwasser hinzugeben und für das normale Verhältnis Reis/Wasser (1:2) mit Wasser auffüllen
5. Wasser nun ohne Umrühren verkochen lassen
Guten Appetit!
Autor: Sebastian Riehle
Fotos: aktivwellness.de
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